Archiv für April 2008

30
Apr

Das fortschreitende Erwachen der Natur

Die letzten Tage waren schön und sonnig. Dadurch hatte die Flora wieder jede Menge Zeit und Gelegenheit, sich zu entfalten. Die kleine lila Blüte reckt und streckt sich noch bevor sie sich entschließt, das Tageslicht mit all seiner Schönheit zu entdecken.

Blume 2

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26
Apr

Auf der Suche

Vor langer Zeit war ich aufgebrochen. Ich bin durch viele Gegenden gestreift, in Sehnsucht, auf der Suche nach dem Gral.

Avalon 1

Gefunden habe ich etwas anderes. Den See. Ich bin sicher, überquere ich ihn, dann finde ich es.

Avalon 2

Das verlorene Reich. Avalon.

26
Apr

Bilder aus der Vergangenheit

Es gibt Dinge im Leben, die geben einem zu denken. Dazu gehört, dass die Fotografin seit sie denken kann mit einer schweren Arachnophobie zu kämpfen hat. Doch das allein wäre noch nichts Erstaunliches. Nein. Aber interessanterweise gibt es trotz der Angst auch schöne Dinge, die mit dem Angstobjekt zu tun haben, die auch mir nicht verborgen bleiben.

Es war Winter, als dieses Foto gemacht wurde. Ein kalter, eisiger Tag im Dezember. Doch garantiert ein Tag, an dem der Achtbeiner nicht zuhause war. Vermutlich ein Tag, an dem er oder sie nicht mehr existiert hatte. Doch der Frost, der Raureif, hat ein Stückchen davon lebendig bleiben lassen. Ein Stückchen Kunst.

Spinnennetz

Ein Stückchen Vergangenheit.

Zapfsaeule

24
Apr

Frühlingserwachen

Leise, leise und ganz vorsichtig erwacht alles aus dem Winterschlaf. Zweige recken und strecken sich, blinzeln vorsichtig ins helle Licht um die ersten Sonnenstrahlen zu erhaschen.

Psssst, das soll nicht durch Worte gestört werden… Ein stiller Streifzug durch die Frühlingslandschaft:
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24
Apr

Winterimpressionen

Überbleibsel des bunten Sommers, vom Winter konserviert

Hagebutten im Raureif

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24
Apr

Drahtseilakt

Das hier ist er, der Zaun. Das verrostete Stahlseil. Festgedreht, stark, alt. Es wirkt morsch und schmutzig bei dem Versuch, Passanten vor dem Sturz über den kurzen aber steilen felsigen Abhang zu bewahren.

Ein Stück Draht

Was es schon alles gesehen haben mag, frage ich mich? Hält es mich? Teste ich, während ich mich vorsichtig dagegen lehne.

Drahtgelenk

Es liegt eingebettet in die Öse - doch wie fest steckt der Pflock in der Erde?

24
Apr

Verdorrte Blume

Eine kleine Blume, die ihre verbliebenen Blütenblätter hungrig der Sonne entgegenstreckt.

Vergangenes Leben

Eine kleine Blume, deren Zeit vorbei ist und die versucht, den letzten Rest Leben zu mobilisieren um noch keine Vergangenheit zu sein, neben dem Pflock eines rostigen Zaunes.

24
Apr

Schattenwerfer

Hier stehen wir - du und ich - am Fuße der Föhre. Auf dieser Bank haben wir gerade Sonne getankt um ein wenig Endorphinausschüttung zu gewährleisten. Wir stehen hier, zusammen.

Wir im Umriss

Doch im umrisshaften Schatten kann man nicht erkennen, ob wir nur zusammen oder miteinander hier stehen…

24
Apr

Ein Stück vom Himmel

Wenn man die vorher detailliert fotografierte Rot(?)föhre hier im ganzen sieht, wie sie ihre Äste zum Himmel streckt, in die endlosen weiten, dann kann man die Freiheit von der ich sprach vielleicht ein bisschen nachvollziehen.

Ein Stück vom Himmel

Aber vorsicht. Auch beim Turmbau zu Babel wollte man gen Himmel streben.

24
Apr

Die Wunde eines Baumes

Der Stamm einer Föhre. Ich weiß nie sicher, ob der Wald hier nun für Rot- oder Schwarzföhren bekannt ist. Ich bin geneigt zu glauben, dass es sich um Rotföhren handelt, da die Rinde einen leichten Rotstich hat.
Föhrenwälder sind wunderbare Wälder. Sie sind hell und freundlich, mal fühlt sich frei und sorglos.
Die Wunde eines Baumes

Doch dann kommt man näher und betrachtet die Details. Man erkennt - auch hier ist nicht alles so gut, wie es scheint.