
Archiv der Kategorie 'Menschen'
Es gibt Gefühle, die sich in etwas Angreif- oder Anschaubarem manifestieren.
Inspiriert von Frau*Seltsam und Wortman gibt es nun auch von mir dieses Gestirn, das auf eigenartige Art und Weise mein Lieblingshimmelskörper ist.

…und für mich ein Stückchen Melancholie bedeutet.
Unterwegs - auf der Spur
Wer kämpft, kann verlieren.

Wer nicht kämpft hat schon verloren.
ein Uniprojekt.
Animismus
Freud meint, dass Dingen eine “Seele” zu geben, etwas Unheimliches ist. Wenn man Dingen, denen man begegnet, Bedeutungsmacht zuschreibt. Auch Horoskope fallen in diese Sparte. An etwas Äußerliches, nicht rational Erklärbares zu glauben.

Ein Mädchen geht im Wald spazieren, mit einem interessanten Angebot in den Händen. Es sucht die Ruhe, um eine Entscheidung treffen zu können. Natürlich wäre diese Offerte interessant, man würde neue Leute kennenlernen und vor Allem viel Erfahrung sammeln können. Doch es wäre erforderlich, viel unterwegs zu sein. Die privaten Beziehungen würden vermutlich darunter leiden.
Perspektivenwechsel - unscheinbare, alte, verrostete, alltägliche, hässliche Gegenstände aus einem anderen Blickwinkel betrachten, in einer anderen Dimension sehen.

Was ist es, das in den Gläsern der Brille widerscheint?
Die kleine Wasseroase des Gartens oder vielleicht doch die tiefe Sehnsucht der Seele?

Sie vermitteln ein Gefühl von Natur und der damit verbundenen Freiheit.
Sie sind wunderschön und gleichzeitig vergänglich. Wie das Leben.
ein Uniprojekt.
Angst vor dem Verdrängten
Jede Gefühlsregung, die verdrängt wird, wird in Angst umgewandelt. Das Unheimliche ist nichts Neues, Fremdes, sondern Altvertrautes, Verdrängtes und vor Allem Entfremdetes.
Ein Urangst des Menschen ist die Angst vor dem Tod…

Die Wächterin am Tor. Sie wartet geduldig, seit unvorstellbar langer Zeit, auf die Seelen, die in ihre Welt eintreten.
Wir?
[Eine kurze Unterbrechung der "unheimlich"-Serie aufgrund aktueller Gedankenblitze und Chibilys Neugier]
Jahrelang waren wir eines der Paare, die nie, niemals, von außen in Frage gestellt wurden. Wir waren das Vorzeigepaar, das Idealbeispiel, das, was die anderen gesucht haben und gerne gehabt hätten. Wir. Du und ich. Gemeinsam - unzertrennlich.
Nie, auch nur eine Sekunde, stand es zur Debatte, dass dieses ‘wir’ zerbrechliche drei Buchstaben sind, keine Selbstverständlichkeit. Wir mussten nicht am anderen zweifeln, keine Unsicherheiten, kein Fremdgehen - nicht einmal Fremddenken.
Nun sieht es so aus als wären wir die, die uns in Frage stellen müssen.


